Markenaktivierung bei Rock am Ring

Die Story

Rock am Ring ist eines der größten und traditionsreichsten Rockfestivals Europas. Drei Tage am Nürburgring, rund 90.000 Besucher pro Festivaltag, ein Line-up von Papa Roach über Volbeat bis The Offspring. 

Für die Anreise gilt am Nürburgring dasselbe wie in vielen ländlichen Regionen: Wer kein Auto hat, kommt schwer hin. Genau hier trafen sich die beiden Marken. mopla steht für Bewegung, Zugang, Vernetzung und zeitgemäße Mobilität. Rock am Ring steht für Emotion, Gemeinschaft, Erlebnis und kulturelle Relevanz. 

Nach dem Sido – mopla Open Air 2025 in Ferropolis war die Partnerschaft mit Rock am Ring der nächste Schritt der Zusammenarbeit. mopla wurde offizieller Mobilitätspartner des Festivals 2026 und Presenter der Festival-App. Wir verantworteten Konzeption, Durchführung, Content-Erstellung und Veröffentlichung und waren die drei Festivaltage über selbst vor Ort. 

Das Ziel

Ein Sponsoring endet oft beim Logo auf der Partnerwand. Für mopla sollte es mehr sein. Die Marke sollte im Vorfeld sichtbar werden, vor Ort erlebbar sein und nach dem Wochenende im Kopf bleiben, als App auf dem Handy, nicht nur als Erinnerung an ein Festival. 

Dazu kam ein klares geografisches Ziel. Das Ferropolis-Konzert hatte mopla vor allem in Mitteldeutschland bekannt gemacht. Rock am Ring sollte die Marke im Westen verankern. 

Daraus ergaben sich zwei Schwerpunkte: maximale Reichweite in der Vorkommunikation und ein Grund für Besucher, am Stand tatsächlich stehen zu bleiben. 

Kennzahlen

Online

  • mehr als 6 Mio. erreichte Follower über Kollaborationen und Own Media 
  • mehr als 3 Mio. Reel-Aufrufe 
  • mehr als 300 Mio. Werbemittelkontakte über den Livestream 
  • mehr als 85.000 erreichte Nutzer über die Festival-App 
  • mehr als 60.000 erreichte Nutzer über den Newsletter 

On Site

  • rund 90.000 Besucher pro Festivaltag 
  • mehr als 700 Mio. Reichweite über TV, Print und Radio 
  • mehr als 360 Mio. Werbemittelkontakte im Co-Sponsoring 
  • rund 10.000 verteilte Give Aways 
Die Lösung

Vor dem Festival. Den Auftakt machte die Pressemitteilung zur Partnerschaft, begleitet von der Logo-Integration auf der Rock-am-Ring-Website und einem eigenen Newsletter an die Festival-Community. Parallel entwickelten wir Social Ads und Gewinnspiele, die Besucher schon vor der Anreise an den mopla-Stand führten: Festivaltickets, ein Verzehrgutschein-Paket und die Aktion „Dein Foto auf der Bühne von Rock am Ring“. 

Statt einer einzelnen Absenderkampagne setzten wir auf Kooperationen mit Absendern, die die Zielgruppe ohnehin liest. Radio BOB spielte ein VIP-Ticket-Gewinnspiel aus, der Metal Hammer bespielte seinen WhatsApp-Newsletter, der Rolling Stone testete den Shuttle-Service vor Ort. Dazu kamen Creator, die Tickets an ihre Community verlosten. 

Auf dem Gelände. Herzstück war der mopla „Boxenstopp“ an der Mandora Stage, ein Promotionstand unter dem Motto „Auftanken. Weiter rocken.“ mit Glücksrad, Airbrush-Tattoos und rund 10.000 Give Aways. Maskottchen „Mo“, Field Promoter mit App-Stellwänden, Crew-Kleidung und Zaunbanner brachten die Marke über das gesamte Gelände. 

Die Sichtbarkeit lief zusätzlich über Logo- und Spot-Integrationen auf den Bühnenscreens, dem VIP-Balkon und der Haupttribüne. In der Festival-App, die jeder Besucher im Schnitt 24 Mal öffnete, lief ein dreisekündiger Preroll. 

Die Momente. Papa Roach gaben eine exklusive Autogrammstunde direkt am mopla-Stand und kooperierten mit uns durch gebrandete Camping-Shuttle, in denen die Besucher unveröffentlichte Songs hören konnten. Carmen und Robert Geiss waren als VIP-Gäste vor Ort, Paul Janke reiste über mopla an. Jeder dieser Momente wurde von uns direkt zu Content für Social Media und die Kooperationspartner verarbeitet. 

Learnings

Ein Festival-Sponsoring wirkt dann, wenn es einen eigenen Anlass mitbringt. Nicht das Logo auf der Bühne brachte die Menschen an den Stand, sondern die Autogrammstunde, die Aktivierungen und die Aufmachung vom Stand. 

Fremde Absender erzeugten noch höhere Reichweite. Die Kooperationen mit Radio BOB, Metal Hammer, Rolling Stone und Creatorn erzeugten zusätzliche Aufmerksamkeit als reine Eigenkommunikation,  weil sie in einem Umfeld stattfanden, dem die Zielgruppe ohnehin folgt. 

Und: Online und On Site gehören zusammen gedacht. Weil wir vor Ort selbst produziert haben, entstand aus den Aktionen auf dem Gelände Content, der die digitale Kampagne über das Wochenende hinaus getragen hat. 

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